Nach fulminantem Start das Heft aus der Hand gegeben

 

Am Sonntag haben die SPL 2 Frauen des HC Goldach-Rorschach tatsächlich den Sonntags-Krimi in die Wartegghalle vorverlegt. Um 16:00 Uhr waren die Frauen des Leaders SG Yverdon & Crissier zu Gast und die zahlreichen Zuschauer bekamen ein rasantes und spannendes Spiel zu sehen.

Zu Beginn zeigten die Gastgeberinnen Handballspiel vom Feinsten und führten innert vier Minuten, durch Tore von Jasmin Gubser und Rea Morgenegg, die mit sechs Treffern massgeblich zum Score der HC GoRo-Frauen beigetragen hat, mit 3:0. Und diese Führung konnten sie zwischenzeitlich sogar noch ausbauen. Nach dem ersten Team Timeout konnte Julia Csizmadia auf 13:8 erhöhen und damit die Hoffnung auf einen Sieg nähren. Beim Spielstand von 15:11 begaben sich die Mannschaften in die Pause. Man durfte gespannt sein, welche Anweisungen die Trainer ihren Mannschaften in die zweite Halbzeit mitgegeben haben.

Immer noch hoch motiviert und mit der Bereitschaft für das Team alles zu geben, starteten die GoRo-Frauen auch erfolgreich in die zweite Halbzeit. Obschon man den Gästen aus der Westschweiz anmerkte, hier noch etwas bewegen zu wollen, agierte der HC GoRo weiterhin hochkonzentriert und behielt spielerisch bis zur 36. Minute die Oberhand. Nach ihrem Time-Out konnten die Gäste den Spielverlauf komplett auf den Kopf stellen. Durch technische Fehler und Fehlwürfe der Gastgeberinnen, bekam die SG Yverdon & Crissier Rückenwind und glich innert 5 Mintuen zum 20:20 aus. Aus Heimsicht gelang es zu spät, eine erneute Kehrtwende einzuläuten und die Gäste zogen zum 24:27 davon.

In den letzten Spielminuten setzten die Trainer eine siebte Feldspielerin ein, was auch durchaus gut funktionierte. Sandra Davatz, die sich als erfolgreichste Schützin auszeichnete, kam auf der rechten Flügelposition immer wieder zu guten Abschlüssen. Doch der Tabellenführer liess sich, auch nach dem 26:27 Anschlusstreffer, nicht beirren und nahm die zwei Punkte mit auf die lange Heimreise.

Trotz der 27:30 Niederlage ist das Spiel als gute Leitung zu werten und einmal mehr bestätigt die Mannschaft, dass sie in dieser Liga mithalten kann, wenn jede Spielerin alles daran setzt und bereit ist, an die Leistungsgrenzen zu gehen. An dieser Stelle will das Team Sandra Hädener danken, die die Mannschaft in den letzten Wochen unterstützte und die, mit einer Kopfverletzung, ausgefallene Sophie Windler würdig ersetzte. Nun geniesst die Mannschaft eine fünfwöchige Pause, bevor es im neuen Jahr in Nottwil gegen die Spono Eagles II weitergeht. (Text/Bilder: nb)

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